Kaiko – Melodies & Masterplans

Synthome Records
Wien 2015

Die junge Band aus Graz und Wien hatte mich zu ihrem Gig beim Augarten Fest eingeladen. Der war um 13 Uhr angelegt und das war mir zu früh, also habe ich sie ein paar Tage später im Scherbenkeller gesehen. Melodies & Masterplans ist ihre erste EP und die rosafarbige Scheibe ist noch ganz frisch (released 4.2.2015).

Kaiko (nicht die japanische Kaiko, sondern die österreichische Band) sind Kathrin Kolleritsch – Lead Vocals & Acoustic Guitar, Ines Kolleritsch – 2nd Lead Vocals, Piano & Glockenspiel, Phil Maier – Electric Guitar, Georg Schober – Bass & Backing Vocals und Thomas Gieferl – Drums & Percussion. Kathrin ist der Kopf der Band, wobei ich es besonders schön finde, wenn sie die Ukulele spielt und die Gruppe a cappella dazu singt.

Stilistisch passt es wohl in die Pop/Groove Schublade und ist mitunter sogar jazzig. Kathrin ist Singersongwriter, spielt barfuß die Gitarre und bewegt sich dabei so quirlig, dass es den Fotografen kaum gelingt, sie scharf ins Bild zu bekommen. Sie spielen Eigenkompositionen, die gut ins Ohr gehen. Hörbeispiele der fünf Tunes der EP gibts z.Zt. nur bei Bandcamp (siehe unten, dort auch zu kaufen), denn leider sind sie (noch) nicht auf iTunes.

Von anderen (älteren) Bands namens KAIKO gibt es allerdings schon einige Alben am Markt, was die Frage aufwirft, warum eine junge Band sich nicht eine neue unverwechselbare „Marke“ kreiert, wenn der Wunschname schon in Verwendung ist. Dass zwei, drei Bands unter demselben Namen (den sollte man sich schützen lassen) veröffentlichen, fällt mir in letzter Zeit immer öfter auf, weil es einem Journalisten die Recherche erschwert. Aber einerlei, ob diese Band nun weiter Kaiko oder Kaiko2(3) oder sonstwie heissen wird, das Quintett hat jedenfalls Zukunft.

Kaiko live im Scherbenkeller, Graz | © Gerald Ganglbauer und Band | © kaikoband.com
KategorienCD

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